Nachdem Groß Flottbek 1908 selbstständige Gemeinde wurde, wurde als erste Maßnahme - noch vor der Einweihung der Flottbeker Kirche - 1909 ein Friedhof eingeweiht. Auf dem „Hungerberg" mit seinem landwirtschaftlich wenig wertvollen Sandboden bot sich ein dafür geeigneter Ort. Besucher gelangen heute über die Straße "Stiller Weg" zu diesem Friedhof, dem jüngsten unter den drei evangelischen Friedhöfen der Elbvororte.

Pastor Niebuhr, Bürgermeister Joachim Lüdemann, Ludwig Raabe als späterer Erbauer der Flottbeker Kirche und Schulgründerin Berta Uhl fanden hier ebenso ihre letzte Ruhe wie der Dichter Otto Ernst.

Der Friedhof am Stillen Weg in Groß Flottbek ist durch seinen alten Baumbestand im sogenannten Waldbereich besonders naturbelassen und von dichten Moosfelder und schattigen Baumkronen bestimmt. Die Friedhofsverwaltung möchte für die Zukunft hier neue
Urnengärten (Gemeinschaftsfelder) vorhalten, die diesen Waldcharakter aufnehmen und im Sinne der Friedwälder, die als Bestattungswälder dienen, genutzt werden. Prägnante Einzelbäume sollen den Mittelpunkt dieser Urnengärten bilden und eine Bestattung in unberührter Natur im Wurzelbereich dieser Bäume ermöglichen. So entstehen neue Baumgräber für Urnenbeisetzungen auch auf unserem Friedhof, die eine Alternative zum Friedwald seien können.

Nähere Informationen erhalten Sie über unser Friedhofsbüro. Tel. 040 / 82 90 74